Wahlkampf-Finale mit Jürgen Rüttgers
| Der letzte Wahlkampfauftritt des Ministerpräsidenten führte Jürgen Rüttgers zur Dortmunder CDU. Nicht irgendeinen Tag im jetzt zu Ende gehenden Wahlkampf hatte sich Jürgen Rüttgers für seinen Besuch in Dortmund ausgesucht,
sondern ganz bewusst den letzten Tag vor der Wahl. Schließlich, so der Ministerpräsident, stehe in Dortmund eine doppelte Entscheidung mit der Wiederholung der OB-Wahl an. Vor der Kundgebung unternahmen Jürgen Rüttgers und Oberbürgermeisterkandidat Joachim Pohlmann einen kurzen Gang über den Wochenmarkt. Während des Rundgangs verteilten die beiden im Vorgriff auf den morgigen Muttertag Rosen an die Marktbesucherinnen und Marktbeschickerinnen. Auf dem Platz von Netanya machten die Redner noch einmal deutlich, worum es bei den Wahlen am Sonntag geht. Der CDU-Kreisvorsitzende Steffen Kanitz und Joachim Pohlmann erinnerten in ihren Reden an die Gründe für die Wiederholung der Oberbürgermeisterwahl. „Wir sind beschissen worden!“, fasste Joachim Pohlmann den Betrug am Wähler, den Skandal um das vor der Wahl verheimlichte Haushaltsloch von 140 Mio. Euro, in deutlichen Worten zusammen. Heftig attackierten Pohlmann und Kanitz in diesem Zusammenhang den SPD-Kandidaten um das Oberbürgermeisteramt, Ullrich Sierau, den sie als damaligen Stadtdirektor und zweiten Mann an der Verwaltungsspitze in starker Mitverantwortung sehen: Jahr für Jahr seien in den letzten zehn Jahren 100 Mio. Euro mehr ausgegeben worden als man eingenommen habe. Das Resultat: 2,1 Mrd. Euro Schulden. Scharf ins Gericht gingen Kanitz und Pohlmann mit dem SPD-Kandidaten auch mit der Erwähnung der „Gehalts-Affäre“. Ohne im Amt zu sein, hatte sich Sierau weiterhin das Oberbürgermeistergehalt auszahlen lassen, das um 2.500 Euro über dem des Planungsdezernenten liegt. Auf der anderen Seite, so Pohlmann, scheiterte die Sanierung eines Kinderspielplatzes an nur 34 Euro! „So etwas tut man nicht!“, hielt Pohlmannn dem SPD-Kandidaten mangelndes Anstandsgefühl vor. „Die Landtagswahl steht auf Messer Schneide", mahnte Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Seine zentrale Botschaft: "Es ist keine Zeit für Experimente." Rüttgers stellte die hervorragende Bilanz der von ihm geführten Regierung heraus, die das Land sicher und stabil durch die Krise führe.
Gleich zu Beginn seiner Rede verteidigte Rüttgers die Beteiligung an der Griechenland-Hilfe.
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Der letzte Wahlkampfauftritt des Ministerpräsidenten führte Jürgen Rüttgers zur Dortmunder CDU. Nicht irgendeinen Tag im jetzt zu Ende gehenden Wahlkampf hatte sich Jürgen Rüttgers für seinen Besuch in Dortmund ausgesucht,
sondern ganz bewusst den letzten Tag vor der Wahl. Schließlich, so der Ministerpräsident, stehe in Dortmund eine doppelte Entscheidung mit der Wiederholung der OB-Wahl an.