Gut für Jung und Alt! - UNION der Generationen!
Um Generationengerechtigkeit ging es bei der Gemeinschaftsveranstaltung von CDU, Senioren Union und Junger Union im Festsaal des Augustinum Dortmund. „UNION der Generationen – Gut für Jung und Alt",
unter dieser Überschrift diskutierten Prof. Dr. Otto Wulff und Philipp Mißfelder MdB über Inhalte generationengerechter Politik.
Seit dem Jahr 2008 leiten der Bundesvorsitzende der Senioren Union, Prof. Dr. Otto Wulff, und Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der Jungen Union den Initiativkreis „Zusammenhalt der Generationen“ der CDU Deutschlands. Daraus entstand im vergangenen Jahr die Idee der „UNION der Generationen-Tour“. 80 Wahlkampfautritte haben die beiden prominenten Unionspolitiker seitdem bestritten.
Der CDU-Kreisvorsitzende, Steffen Kanitz, eröffnete die Veranstaltung mit der rhetorischen Frage, ob ein verschwiegenes Haushaltsloch von rund 140 Mio. Euro, Kassenkredite, die seit dem Jahr 2000 während der Amtszeit Langemeyers jährlich um jeweils 100 Mio. Euro anwuchsen und sich am Ende auf eine Gesamthöhe von mehr als 1 Mrd. Euro summierten sowie ein Haushaltsdefizit von insgesamt 2, 1 Mrd. Euro etwas mit Generationengerechtigkeit zu tun hätten? Obwohl die Kommunen in den schwarz-gelben Regierungsjahren mehr Finanzmittel als je zuvor zur Verfügung gestellt bekommen hätten, habe die Stadt Dortmund auf Kosten der nachwachsenden Generation über die Verhältnisse gelebt.
Die CDU, so Otto Wulff, sei eine Art Lebensversicherung für die Zukunft, in der jung und alt zusammenstünden, keine der beiden Seiten einseitig bevorteilt würde. Bildung und Weiterbildung sehen beide Referenten als Schlüssel für eine auch in Zukunft stabile Gesellschaft, die sich in Folge des demographischen Wandels in den nächsten Jahren durchgreifend in ihrer Alterszusammensetzung verändern werde.
Joachim Pohlmann schilderte den Zuhörern eine kleine Begebenheit während einer Veranstaltung mit Lehramtsstudenten, an der auch Viertklässler teilgenommen hätten. Dort habe ein Kind die Frage gestellt, ob ein Oberbürgermeister Diener habe? Die Antwort Pohlmanns: Ein Oberbürgermeister diene „seiner“ Stadt. In Anspielung auf seine „Zuhör-Tour“ durch die Dortmunder Stadtbezirke warf Pohlmann der rot-grünen Stadtspitze vor, abzukupfern: Noch schnell vor der Wahl am 9. Mai lüden die Mitglieder des Verwaltungsvorstandes zu „Bürgergesprächen“ ins Rathaus ein. Ganz offenbar habe man auch in diesem Gremium unter dem Eindruck der Wiederholungswahl endlich erkannt, dass der Dialog mit den Bürgern geführt werden müsse. Pohlmann klagte an, dass die Stadtverwaltung sich einer nur 34 Euro kostenden Spielplatzreparatur verweigere, der frühere Oberbürgermeister Langemeyer aber über 60.000 Euro für Anwaltshonorare ausgeben könne.