CDU zur „Gehaltsaffäre" des EX- OB Sierau

altEin solches Verhalten des ehemaligen OB diskreditiert sich von selbst", so der CDU-Kreisvorsitzende Steffen Kanitz zu der aktuellen Gehaltsaffäre um Ulrich Sierau.

„Ich würde mich als Bezirksvertreter der BV Brackel allerdings schon fragen, warum ich die Mandatsaufwandsentschädigung für Februar in Höhe von 178,20 Euro schon Mitte Februar zurückzahlen musste und Herr Sierau sein OB-Gehalt ohne jedes Unrechtsbewusstsein im Februar und März weiter bezieht, wenn er doch seit dem 19.01.2010 kein OB mehr war." Die Ausrede Sieraus, er hätte eine Vereinbarung mit dem Personalamt getroffen, lässt Kanitz nicht gelten.

Von welchem Selbstverständnis zeugt es denn, wenn Herr Sierau meint, mit dem Personalamt eine Vereinbarung über die Höhe seiner Bezüge treffen zu können? Kein normaler Arbeitnehmer kann bei seiner Personalabteilung vorsorglich mehr Gehalt verlangen, um anschließend gerichtlich klären zu lassen, ob die Höhe auch rechtmäßig ist. „So etwas macht man einfach nicht, das verbietet der Anstand und dieses Fingerspitzengefühl verlange ich auch von einem Ex - OB Sierau oder wird hier wieder mal mit zweierlei Maß gemessen?".

Kanitz widerspricht auch der Mär, dass Herr Sierau von sich aus um Klärung seiner Bezüge gebeten hat. „Erst nachdem am Montagabend bekannt wurde, dass eine Dortmunder Tageszeitung am nächsten Tag darüber berichten würde, kam plötzlich eine Pressemitteilung, in der Herr Sierau mitteilt, dass er Herrn Pogadl um Klärung seiner Bezüge gebeten habe."

„Das ist anscheinend die neue Transparenz die Sierau seinen Wählern verspricht. Es wird nur das zugegeben, was am nächsten Tage sowieso in der Zeitung stehen würde.  Wenn dies Sieraus Beitrag zur Haushaltskonsolidierung ist, wundert mich gar nichts mehr", appelliert Kanitz an die Dortmunder Bürger, am 9. Mai die aktuellen Ereignisse durch Wahl von Herrn Pohlmann zu bewerten.

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