Reaktion auf Gesprächsangebot
„Es geht um mehr Herr Krüger"
Die CDU bekräftigt noch einmal ihr Gesprächsangebot an die Rathausparteien Bündnis 90/Die Grünen, Bürgerliste Dortmund und FDP. FDP und Bürgerliste haben ihre Bereitschaft bereits signalisiert.
Insbesondere in Richtung der Grünen und ihren Fraktionsvorsitzenden Mario Krüger appelliert die CDU daher, den Blick über Koalitionen hinaus zu richten und nicht reflexartig auf Gesprächsangebote ablehnend zu reagieren.
„Der CDU Vorsitzende Erich G. Fritz hat dazu eingeladen, jenseits aller Erwartungen hinsichtlich möglicher Mehrheitsbildungen im Rat darüber zu beraten, welche gemeinsamen Initiativen man starten kann, um weiteren Schaden von der Stadt abzuwenden und Verhaltensweisen der SPD, wie sie dem Wahlbetrug in Dortmund zugrunde liegen, in Zukunft zu verhindern" erläutert der stv. CDU Vorsitzende Uwe Waßmann die Initiative der CDU.
Aus Sicht der CDU muss es in diesen Tagen auch darum gehen, dass alles versucht wird, den Schaden an der politischen Kultur der Stadt, den die SPD verursacht hat, einzugrenzen.
„Es wäre daher ein Signal an die Bürger, wenn man Gesprächsbereitschaft zeigt, um dieses Ziel gemeinsam zu erreichen. Auch Herr Krüger sollte im Interesse der Stadt seinen Blick weiten und erkennen, dass es um mehr geht als um mögliche Mehrheitsbildungen", ergänzt Waßmann weiter. Die CDU zeigt sich davon überzeugt, dass es ein übergreifendes Interesse der Parteien daran geben muss, den Filz und die Verhaltensweise der SPD vor und nach der Kommunalwahl zu bekämpfen.
„Die Stadt braucht in den nächsten Jahren in der Finanzwirtschaft völlige Transparenz im Verwaltungsvorstand und der Verwaltung und zwischen Stadt und städtischen Unternehmen. Diese neue Transparenz muss auch gegenüber dem Rat, den Bezirksvertretungen, der Presse und der Öffentlichkeit herrschen. Es muss ein Verfahren entwickelt werden, das einen regelmäßigen, nachvollziehbaren und vollständigen Einblick in die Finanzsituation der Stadt ermöglicht. Dafür plädiere ich und dazu lade ich ein", erläutert Fritz das Ziel der CDU.