Was muss noch bekannt werden, Herr Sierau?
CDU fordert erneut persönliche Konsequenzen
Nachdem jetzt bekannt ist, dass Ulrich Sierau (SPD) bereits im Juni definitiv über die Haushaltslage Dortmunds informiert war, ist dieser nach Auffassung der CDU der Lüge überführt, er hätte von nichts gewusst.
„Wenn Herr Sierau und die SPD jetzt die Ausflucht suchen, es habe sich damals lediglich um Prognosezahlen ohne Wert gehandelt, belegt dies die Tatsache, dass Sierau und Co sich jetzt irgendwie herauswinden wollen. Aber unsere Stadt hat etwas Besseres verdient, als einen OB, der Probleme mit der Wahrheit hat", untermauert der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann die Kritik der CDU und fordert Sierau zu persönlichen Konsequenzen auf.
An Scheinheiligkeit kaum noch zu überbieten ist aus Sicht der CDU der Versuch Sieraus, sich jetzt als Opfer einer Kampagne darzustellen.
„Herr Sierau hat im Wahlkampf wichtige Fakten für die Wähler unterschlagen, die ihm bekannt waren. Mit Blick auf einen Wahlerfolg hat er die Dortmunder Bürger/Innen getäuscht indem er verschwiegen hat, was er wusste. Wer ist nun Täter und wer Opfer? Herr Sierau schafft Tatsachen nicht aus der Welt, indem er sie ignoriert", so Waßmann weiter.
Ein weiterer Beleg für die Dreistigkeit der SPD sind die Äußerungen von SPD Fraktionschef Prüsse. „Wenn Herr Prüsse und seine SPD sich nichts vorzuwerfen haben, warum entschuldigen sie sich dann? Wer sich nichts vorzuwerfen hat, der muss sich eigentlich nicht entschuldigen. Aber in dieser Entschuldigung steht ebenfalls das Eingeständnis, eigentlich gelogen zu haben", bewertet Waßmann die Prüsse-Aussage im Rat.
Die CDU warnt die SPD davor, in Dortmund einen politischen Flurschaden anzurichten, von dem sich die Stadt über viele Jahre nicht erholen wird. „Es ist an der Zeit, dass Begriffe wie Reue, Anstand, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Ehrbarkeit Platz im Rat der Stadt finden", sagt Waßmann abschließend.