Freiheit und Sicherheit: Volker Bouffier
Wahlkampfunterstützung von Seiten des dienstältesten Innenministers unserer Republik: Volker Bouffier, hessischer Minister des Innern und für Sport, seit 1999 im Amt, warb auf einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Augustinum für einen Wandel der politischen Verhältnisse in Dortmund mit der CDU und seinem Berufskollegen Joachim Pohlmann, wie Bouffier Rechtsanwalt und Notar.
In seinem Vortrag "Freiheit und Sicherheit - ein schmaler Grat erfordert einen klaren Kurs" machte Bouffier immer wieder deutlich, dass Freiheit und Sicherheit zwei Seiten einer Medaille sind. Grenzenlose Freiheit geht auf Kosten der Sicherheit, überzogene Sicherheit geht zu Lasten unserer Freiheit. Der hessische Landesminister verstand es, seine Zuhörer davon zu überzeugen, wie wichtig auf allen Ebenen - Bund, Land und Kommune - eine ausgewogene Sicherheitsarchitektur ist. Gerade mit Blick auf Sicherheit und Ordnung in den Kommunen betonte der Innenminister die Notwendigkeit der Ergreifung präventiver Maßnahmen. Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten und der Aufbau einer Stadtpolizei im Sinne des "alten" Schutzmannes an der Ecke hätten sich in Hessen gegen viele Widerstände in Städten wie Frankfurt bewährt. Graffiti-Schmierereien rücke man in Kooperation mit den Handwerkskammern und Fachbetrieben des Malerhandwerks mit dem Wiedergutmachungsprojekt: "Wer schmiert, der putzt und schrubbt!" zu Leibe.