Neue Kultur des Vertrauens muss geschaffen werden

Stadt braucht auch moralisch einen Neuanfang
SPD-Kandidat wäre lediglich Bock als Gärtner
Die CDU Kreispartei sieht im neuen Vorfall von verschwundenen Geldern im Fritz-Henßler-Haus einen weiteren Beleg dafür, dass in der Stadtverwaltung dringend eine neue Kultur von Verantwortung und Vertrauen geschaffen werden muss. Der Verfall von Werten wie Treue, Zuverlässigkeit und Moral darf nicht weiter um sich greifen.
„Es ist schon bestürzend, dass die Verwaltung aufgrund weiterer Verfehlungen von Mitarbeitern nicht zur Ruhe kommt. Dabei müssten die Vorkommnisse um die Affäre der verschwundenen 1,1 Millionen Euro im Amt des Oberbürgermeisters doch jedem Mitarbeiter eine moralische Verpflichtung auferlegt haben, an denen Sie sich messen lassen wollen. Es wäre fatal und ist überhaupt nicht im Interesse der Mitarbeiter der Stadtverwaltung, wenn aus einzelnen schwarzen Schafen evtl. eine Herde werden würde", zeigt sich Uwe Waßmann betroffen über die erneuten Vorwürfe gegen Mitarbeiter der Stadt.
Die CDU bleibt dabei, dass die ganz große Zahl der Mitarbeiter der Stadtverwaltung engagiert und zuverlässig und vor allem auch im Interesse der Bürger der Stadt ihre Arbeit verrichten. Allerdings muss so etwas wie ein Ehrenkodex in der Verwaltung Einzug halten, der jeden Versuch der Untreue und des Missbrauchs im Keim erstickt.
„Die Bürger müssen darauf vertrauen können, dass in der Verwaltung Treuhänder arbeiten, die sich ihrer Verantwortung äußerst bewusst sind und deren Verhalten im Dienst vorbildlich ist. Darum spricht auch dieses erneute Beispiel dafür, dass unsere Stadt moralisch einen Neuanfang braucht", sagt Waßmann weiter.
Die CDU setzt daher alles daran, dass der OB-Kandidat von CDU/FDP,Joachim Pohlmann, neuer Oberbürgermeister der Stadt wird. „Es spricht immer mehr dafür, dass der Neuanfang nur mit einem neuen und unabhängigen Kopf gelingen wird. SPD-OB-Kandidat Sierau wäre lediglich der Bock, den man zum Gärtner befördern möchte", sagt Waßmann abschließend.