Krüger nach Zweikampf in der 2. Spielminute angeschlagen

„Da hat Mario Krüger noch vor wenigen Tagen angekündigt, dass er, wenn er aufgestellt werde, auch 90 Minuten durchspielen wolle -- und jetzt kippt er schon nach einem kurzen Zweikampf in der 2. Spielminute um!", bewertet der stv. CDU Kreisvorsitzende, Uwe Waßmann, das Einknicken von Krüger gegenüber der SPD. Zwar empfand auch die CDU den unverschämten Umgang Krügers mit der Altersstruktur der SPD (schwindsüchtig, Altersheim) als eher geschmacklos und despektierlich gegenüber der älteren Generation. Allerdings ist das Zurückrudern Krügers, der jetzt auf einmal behauptet, Sierau habe sich gar nicht in der zuvor behaupteten Form über die Altersstruktur geäußert, ein klarer Beleg dafür, dass die Grünen diesmal am Gängelband der SPD hängen.
Der Rückzug Krügers wirft bei der CDU die Frage auf, ob dies ein erstes Signal aus der Ecke der Grünen ist, auf einen OB Kandidaten Krüger zugunsten eines gemeinsamen Kandidaten von SPD/Grüne zu verzichten.
„Die Grünen sind inzwischen so weit, dass Sie für den reinen Machterhalt auch Ihren Spielführer vom Platz nehmen würden. Diese Auswechslung zugunsten einer Fortsetzung der rot-grünen Koalition des Stillstands täte der Stadt allerdings nicht gut. Gott sei Dank gibt es am 7. Juni für die Dortmunder Bürger als Schiedsrichter die Option, Rot-Grün vom Feld zu stellen.", sagt Waßmann abschließend.