Sierau der erwartete Kandidat
Drabig und Prüsse können eigentlich Hut nehmen Nachdem die SPD-Basis Ulrich Sierau als SPD-Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters gewählt hat, ist jetzt auch per Abstimmung dokumentiert, dass die SPD für ein „Weiter-so“ in Dortmund votiert hat.
„Sierau steht für das „System Langemeyer“, das Dortmund mit Schuldenpolitik, sozialen Brennpunkten, Arbeitslosigkeit und Skandalen belastet“, sagt der stv. CDU Kreisvorsitzende, Uwe Waßmann, nach der Wahl Sieraus durch die SPD Mitglieder.
Darüber hinaus wertet Waßmann den Erfolg Sieraus auch als klare Niederlage für SPD Parteichef Drabig und SPD Fraktionsvorsitzenden Prüsse, die putschartig den jetzt unterlegenen Dezernenten Stüdemann als ihren Favoriten für die Kandidatur vorgeschlagen hatten. „Drabig und Prüsse sind stark beschädigt und können eigentlich ihren Hut nehmen. Aber selbst dazu haben sie nicht das nötige Fingerspitzengefühl“, so Waßmann weiter. Der CDU Partei-Vize sieht auch
OB Langemeyer als heimlichen Sieger im innerparteilichen Streit um seine Nachfolge, da sein Favorit Sierau sich durchgesetzt habe.
„ Jetzt ist die Casting–Show der SPD vorbei und die Bürger haben im Juni 2009 die Wahl zwischen lähmenden „Weiter-so“ und einem unbelasteten Neuanfang. -- Wir werden gemeinsam mit unserem Kandidaten Hans–Joachim Pohlmann für einen Neuanfang in Dortmund kämpfen“, kündigt Waßmann in einer ersten Stellungnahme an.