OB Mobbing - Opfer seiner Partei

SPD beschädigt das höchste Amt der Stadt
Bei aller berechtigter Kritik an Oberbürgermeister Langemeyer in den vergangenen Monatenund vor allem in den letzten Wochen, sieht die CDU den OB nach seinem Verzicht auf eine
erneute Kandidatur für das Amt des OB als Opfer seiner eigenen Partei.
„Es ist menschlich mehr als verwerflich, wie der SPD-Vorsitzende Drabig und SPDFraktionschef Prüsse mit Langemeyer umgegangen sind. War er vor wenigen Wochen noch der Kandidat von Partei und Fraktion, wurde er in den letzten Tagen durch die Heckenschützen in der SPD weggemobbt“, richtet der stv. CDU Kreisvorsitzende, Uwe Waßmann, scharfe Kritik in
Richtung SPD.
Dabei kritisiert der CDU-Vize insbesondere das rücksichtslose Gegeneinander in der SPD, das vor allem auch das OB-Amt der Stadt Dortmund beschädigt.
„Die Art und Weise, in der die SPD ihren bisherigen Spitzenmann nun abgesägt hat, ist nicht im Interesse der Stadt und stößt in weiten Teilen der Bevölkerung auf Ablehnung. Kritik in der
Sache zu üben, ist eine Geschichte, den Menschen Langemeyer zu beschädigen eine andere!“,
kritisiert Waßmann insbesondere die SPD Führung.
Es bleibt jetzt abzuwarten, ob Herr Stüdemann wirklich der Kandidat wird, den die SPD Führung durch Drabig und Prüsse favorisiert. „Wird das nicht der Fall, können Drabig und Prüsse ihren Hut nehmen“, sagt Waßmann abschließend.

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