Kräfte für Gesundheitswirtschaft bündeln!
Kompetenzzentrum auch nach Dortmund Der CDU Kreisverband bekräftigt die Forderung der CDU Fraktion, Dortmund als Standort für eine neu geplante „FH Gesundheit“ vorzusehen und fordert darüber hinaus, auch das von der Landesregierung geplante Kompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft in Dortmund ansässig zu machen. Diese Forderung hat die CDU bereits im März dieses Jahres an den CDU-Fraktionsvorsitzenden im nordrhein-westfälischen Landtag, Helmut Stahl, gerichtet.
„Die Landesregierung hat ein umfassendes Konzept entwickelt, um die Gesundheitswirtschaft zu fördern und damit sowohl die Qualität der medizinischen Versorgung durch Innovation zu verbessern als auch bis zu 200.000 zukunftssichere Arbeitsplätze in den nächsten zehn Jahren zu schaffen. NRW verfügt als erstes Bundesland über ein Cluster Gesundheitswirtschaft und anwendungsorientierte Medizintechnologie. Die Zusammenlegung des Landesinstituts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst und der Landesanstalt für Arbeitsschutz in Dortmund wäre ein weiterer Baustein, den Strukturwandel in Dortmund weiter voranzutreiben. Wir haben hier die Chance, Dortmund und das Ruhrgebiet als Metropolregion zu einer der führenden Gesundheitsregionen Europas zu entwickeln. Bereits heute arbeiten ca. 35.000 Beschäftigte in Dortmund in der Gesundheitswirtschaft, weiteres Wachstum ist vorgezeichnet“, sagt der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann.
Mit über einer Million Beschäftigter ist die Gesundheitswirtschaft eine der größten und wachstumsstärksten Branchen in NRW. Bis 2015 rechnen Experten hier mit mehr als 50.000 neuen Arbeitsplätzen in der Metropole Ruhr und 200.000 in ganz NRW.
Die CDU fordert OB Langemeyer und Wirtschaftsförderer Mager auf, sich äußerst intensiv um die geplanten Einrichtungen zu bemühen.
„Es muss eine Bündelung der Kräfte geben, um hier eine große Chance für Dortmund und die Region zu ergreifen“, sagt Waßmann in Richtung Langemeyer und Mager.
Die Landesregierung will in den nächsten fünf Jahren bis zu 70 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um durch neuartige Telematikanwendungen, durch neue Konzepte für Prävention und Rehabilitation, durch Fortschritte in der klinischen Forschung und nicht zuletzt durch Neuerungen im Zukunftsfeld „Life Sciences“ zusätzliche Zukunftsperspektiven zu eröffnen.