CDU verteidigt Forderung nach Ablösung der Klinikchefin

OB führt organisierte Verantwortungslosigkeit an

Der CDU Kreisverband verteidigt die Forderung von CDU Fraktionschef Frank Hengstenberg nach Rücktritt oder Ablösung der Klinikchefin Mechthild Greive und wirft ihr und OB Langemeyer vor, das Klinikum sehenden Auges in die Insolvenz zu führen.
„Es ist absolut verantwortungslos und spricht für einen hohen Grad an Inkompetenz, wenn die Klinikleitung kein schlüssiges Konzept auf den Tisch legt, über das der Aufsichtsrat die Rettung des Klinikums erörtern kann“, greift auch der stv. Kreisvorsitzende der CDU Dortmund,
Uwe Waßmann, Greive an. Diese organisierte Tatenlosigkeit und nichts anderes bedroht den Ruf und die Existenz des Klinikums.
Dass die rot/grünen Dilettanten im Rathaus, keine bessere Antwort auf die Lage am Klinikum haben, als den Rücktritt von NRW Gesundheitsminister Laumann zu fordern, spricht nur für die Handlungsunfähigkeit der Verantwortlichen der Ratsmehrheit.
„Die verbalen Ausfälle von Herrn Prüsse und Frau Schneckenburger als Kritik an CDU Fraktionschef Hengstenberg sind an Ignoranz der Dramatik der Lage nicht zu überbieten. Hengstenberg hat die Fakten am Klinikum benannt, die seit Jahren bekannt sind und die jetzt zum Supergau führen. Die Verantwortung dafür tragen der OB, die Klinikleitung und die Ahnungslosigkeit der rot/grünen Ratsfraktionen, wenn es um wirtschaftliche Kompetenz geht. Die Opfer werden die Beschäftigten am Klinikum sein, denen der Verlust des Arbeitsplatzes droht, wenn das Klinikum in Insolvenz geht“, sagt Waßmann weiter.
Die CDU mahnt erneut an, alle Optionen zur Rettung des Klinikums zu nutzen, wozu auch eine ernsthafte Prüfung über Teilprivatisierung gehören muss.
„Dass sich hier nichts bewegt und der Aufsichtsrat keine Beschlussvorlagen zur Rettung des Klinikums vorgelegt bekommt, zeigt, dass Frau Greive überfordert ist und Herr Langemeyer als Aufsichtsratsvorsitzender versagt. Ein erneutes Beispiel dafür, dass der OB in einem weiteren wichtigem Tätigkeitsfeld für die Stadt versagt“, spielt Waßmann auch auf das Versagen Langemeyers an, das er in der Millionenaffäre in seinem Amt an den Tag gelegt hat.
Die CDU fordert daher, dass der Aufsichtsrat so schnell wie möglich konkret in die Lage versetzt werden muss, Beschlüsse zur Rettung des Klinikums fassen zu können. Frau Greive und Herr Langemeyer sind dazu jedoch nicht in der Lage und die Beschäftigten werden aller Voraussicht nach Opfer einer Nibelungentreue sein, die es zwischen Klinikleitung, OB und der rot/grünen Ratsfraktionen gibt.

Zusätzliche Informationen