Machiavelli hätte seine Freude am Musterschüler Langemeyer

Die SPD steckt im Dilemma!

„Es gehört schon eine gehörige Portion Abgebrühtheit ohne ein Gefühl für Anstand und Moral dazu, eine erneute Kandidatur für das höchste Amt in der Stadt in einem Moment anzukündigen, in dem immer deutlicher wird, dass der Oberbürgermeister seine engste Verwaltung zu einem kriminellen Selbstbedienungsladen hat verkommen lassen.“, urteilt der CDU-Kreisvorsitzende Erich G. Fritz in Anspielung auf die Bargeldaffäre im OB-Amt über die Ankündigung Langemeyers, bei der OB-Wahl 2009 erneut als Kandidat zur Verfügung zu stehen. Genauso überrascht, wie offenbar Franz-Josef Drabig über sein Wahlergebnis, zeigt sich Fritz über die ungeteilte Zustimmung, ja Freude und Erleichterung der SPD-Parteitagsdelegierten über die nochmalige Kandidatur Langemeyers: „Wie kann es sein, dass in der SPD die Veruntreuung von rund 1,1 Mio. Euro im Verantwortungsbereich des Oberbürgermeisters so kollektiv ausgeblendet wird und niemand sich traut, den Oberbürgermeister in Frage zu stellen? War der personelle Aderlass bei der SPD in den vergangenen Jahren so groß, dass die SPD keine Alternativen hat?“, spielt Fritz auf den Verlust von 6.000 SPD- Mitgliedern in den letzten Jahren an. Die SPD steckt vor dem Superwahljahr 2009 im Dilemma!

„Die Tatsache, dass Dr. Langemeyer bereits im Februar 2008 den Wahlkampf für einen Wahltermin im Spätsommer / Herbst 2009 eröffnet, zeigt, wie wenig souverän seine Amtsführung und wie dürftig seine Bilanz ist!“, fährt Fritz fort. Man werde also von jetzt an wieder sorgfältig darauf achten müssen, welche seiner Tätigkeiten in Zukunft seinem Amt als Oberbürgermeister und welche ihm als Wahlkämpfer zuzuordnen sind. „Eine aufmerksame Öffentlichkeit wird bei diesem Mann genau darauf achten, wofür öffentliches Geld ausgegeben wird!“, schließt Fritz.

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