Es scheint nur Platz für einen von beiden zu sein!

SPD am Gängelband des OB
Wer nach der „Lügner - Attacke" von OB Langemeyer gegenüber SPD Parteichef Drabig und der vermeintlichen Entschuldigung Langemeyers im vergangenem Jahr glaubte, dass Frieden in der SPD eingekehrt sei, wird nun eines Besseren belehrt. Dem SPD Chef gelingt es nicht, den OB wie beabsichtigt, in seiner Selbstherrlichkeit zu stoppen. Dies zeigen jetzt die eigenwilligen Pläne des OB bei der Besetzung wichtiger Stellen in der Stadt.
Dabei wird auch die eher schwache Position des Parteichefs Drabig deutlich.
„Unsere Erwartung, dass es in Dortmund wohl nur für einen von beiden - Drabig oder Langemeyer - einen politischen Platz gibt, erfüllt sich. Man kann mit Spannung auf den bevorstehenden Parteitag der SPD schauen", bewertet der stv. CDU Kreisvorsitzende Uwe Waßmann die Vorgänge um Drabig und Langemeyer.
Als unerträglich bezeichnet Waßmann die Art und Weise, wie die SPD die Stadt mit ihren Querelen belastet. „Das Tischtuch zwischen einem Parteichef ohne klare Linie und einem OB, der im Elfenbeinturm residiert und seine Seilschaften ausbauen will, ist ganz offensichtlich zerschnitten. Die Absicht Drabigs, dass der OB vor wesentlichen Entscheidungen Rücksprache mit der Partei halten muss, ignoriert dieser. Ein Trauerspiel, das nach einem endgültigen letzten Akt ruft", so Waßmann weiter.
Als peinlich für OB und SPD bewertet die CDU auch das Gedankenspiel, die Kämmerin Christiane Uthemann im Hafen zu verankern und den SPD-Landtagsabgeordneten Bollermann als ihren Nachfolger zum Kämmerer zu bestellen:
„Offensichtlich hat man ein starkes Interesse, Frau Uthemann wegzuloben. Festhalten an Kompetenz sieht jedenfalls anders aus. Dafür aber einen Abgeordneten ins Spiel zu bringen, der in der Regierungszeit der SPD im Düsseldorfer Landtag der Landtagsfraktion angehörte, die für eine Milliardenverschuldung steht, zeigt die ganze Hilflosigkeit der SPD. Herr Bollermann als Herr der Löcher...ein Bock als Gärtner", sagt Waßmann abschließend.