Dortmunder U:

Innovationszentrum für Kreativwirtschaft hat hoffentlich mehr Nutzen als ein Museum
CDU erwartet enge Förderauflagen


Ohne Wasser in den Wein gießen zu wollen, erwartet die CDU in Dortmund enge Förderauflagen für die Nutzung des Dortmunder U als Innovationszentrum für Kreativwirtschaft.
„Uns ist daran gelegen, dass die Stadt nach 2010 nicht der Fluch der guten Tat einholt und uns ein Millionengrab im U droht. Darum gehen wir davon aus, dass die zuständigen Ressorts der Landesregierung auch darauf achten werden, dass sich das U in der geplanten Form als Wiege neuer Arbeitsplätze entwickelt und die Belastungen des städtischen Haushalts möglichst gering gehalten werden“, sagt der stv. Kreisvorsitzende Uwe Waßmann und hebt noch einmal den Erfolg der CDU hervor, dass es nicht zu einem reinem Museum im U kommt. „Dafür hätte es nie eine Förderung gegeben“, so Waßmann weiter.
Die erste Euphorie bei manchem in der Stadt durch die positiven Signale der Staatskanzlei Düsseldorf darf jetzt jedoch nicht ausblenden, dass es hier um eine Großinvestition geht, die aufgrund der neuen Förderanforderungen der Landesregierung auch hohe Ansprüche erfüllen muss.
Nach Meinung der CDU ist es von großer Bedeutung, dass das U eine Art Jobmaschine werden kann, wenn es gelingt, gestandene oder starke junge Unternehmen der Kreativökonomie für das U zu gewinnen. „Studenten alleine und bunte Bilder an den Außenwänden schaffen keine Jobs im U, bewertet Waßmann die sicherlich interessanten Ideen von Prof. Winkelmann.
Aus Sicht der CDU wird mindestens das Wirtschaftsministerium in Düsseldorf erheblichen Wert darauf legen, vor einer Förderzusage Klarheit darüber zu haben, ob es hier zu einer dauerhaften, also über 2010 hinausgehenden Erfolgsstory kommen kann. In diesen Punkten hatte das Dortmunder Konzept Schwächen und es scheint nur mit Düsseldorfer Hilfe auf den richtigen Weg gebracht werden zu können.
Das sollte auch die Kritiker der Landesregierung verstummen lassen, denen der Vorgang zu lange dauerte. Es ist sicher auch nicht im Interesse der Stadt, dass eine flüchtige Zusage der Landesregierung zu einem Millionengrab wird. Von daher bemüht sich das Land im Wege der Hausaufgabenhilfe die abgelieferten Hausaufgaben der Stadt noch weiter zu verbessern.

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