Keine Experimente mit unseren Kindern! Die nordrhein-westfälische SPD hat in Bochum auf ihremaußerordentlichen Landesparteitag einen Leitantrag zur Schulpolitik beschlossen. Im Mittelpunkt des Beschlusses steht die Forderung nach der Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und die Einführung der Einheitsschule. Der Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst zu den Ergebnissen des SPD-Landesparteitags: Heute hätten die unbelehrbaren und ewiggestrigen Schulkampfideologen bei der SPD wieder die Oberhand gewonnen: „Der SPD geht es um Systeme statt um Schülerinnen und Schüler. Wir hingegen verbessern die Rahmenbedingungen in den Schulen konkret: Mehr individuelle Förderung, mehr Lehrer, mehr Ganztagsschulen und mehr Qualität durch zentrale Abschlussprüfungen." Wüst kündigte an, dass in der nächsten Landesvorstandssitzung am 6. September eine Resolution gegen die SPD-Einheitsschule und für das gegliederte Schulwesen beschlossen werden soll. Generalsekretär Hendrik Wüst erklärte auf einer Pressekonferenz: „Die SPD-Einheitsschule würde zu zehn Jahren Chaos an unseren Schulen führen." Insgesamt seien über 1.900 Schulen in Nordrhein-Westfalen von der Zerschlagung bedroht. „Die Einheitsschule würde zu einer nie gekannten Schulflucht aus Nordrhein-Westfalen führen. Diejenigen, die das nötige Kleingeld haben, schicken ihre Kinder auf Internate und Privatschulen in andere Bundesländer oder ins Ausland", sagte der Generalsekretär weiter. Schulpolitiker Bernhard Recker ergänzte: „Wir wären mit der Einführung der SPD-Einheitsschule dann das einzige Bundesland ohne gymnasiales Angebot. Das wäre verheerend für den Standort Nordrhein-Westfalen." Es gäbe keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass das SPD-Modell zu besserer Leistung der Schülerinnen und Schüler führe. Das Gegenteil sei der Fall. Download: Gründe gegen die Einheitsschule! |
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Die nordrhein-westfälische SPD hat in Bochum auf ihrem