Ist die Loveparade im Interesse der Stadt?

CDU hinterfragt Kosten und Folgen

Bevor die Stadt Verträge zur Ausrichtung der Loveparade 2008 unterzeichnet, erwartet die CDU eine Folgen – und Kosteneinschätzung.
CDU Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg zeigt sich verwundert, dass man bereits von Vertragsunterzeichnung spricht, bevor sich der Rat mit den Kosten und Folgen einer derartigen Veranstaltung befasst. „ Der Oberbürgermeister hat keinen Freifahrtschein, eine Veranstaltung in die Stadt zu holen, die für die Stadt mit enormen Kosten verbunden sein würde. Ich erwarte eine Beteiligung des Rates der Stadt!“, sagt Hengstenberg.

Für den CDU Kreisvorstand bestehen ebenfalls Zweifel daran, ob eine derartige Veranstaltung nach Dortmund kommen soll.
Die Erfahrungen mit dieser Veranstaltung haben eine Schattenseite, wenn man an den Müll, sonstige Verschmutzungen oder z.B. auch Beschädigungen von Grünflächen denkt. Es ist nicht unbedingt im Interesse der Dortmunder Steuerzahler, dafür aufzukommen“ umschreibt CDU Pressesprecher Uwe Waßmann die Meinung der CDU.
„Wenn das für eine Stadt alles so toll ist, wie OB Dr. Langemeyer meint, muss man die Frage stellen dürfen, warum man sich nicht weiterhin in Berlin darum bemüht“, fragt sich Hengstenberg.
Die CDU erwartet daher, dass vor möglichen Vertragsunterzeichnungen geklärt wird, mit welchen Kosten in Dortmund rund um die Loveparade gerechnet werden müsste und ob dies im Interesse der Stadt ist.

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