Entwurf des neuen Grundsatzprogramms verabschiedet!

13096_20070508121841Nach über einem Jahr intensiver Arbeit verabschiedete die 69-köpfige Grundsatzprogramm-Kommission der CDU Deutschlands am 7. Mai einstimmig den Entwurf des neuen Grundsatzprogramms. Die aus der Partei und von externen Fachleuten, in virtuellen Arbeitskreisen, in Briefen oder E-Mails eingebrachten Anregungen, Ideen und Vorschläge wurden in elf Plenarsitzungen und vier Klausurtagungen der Programm-Kommission sowie in zahlreichen Sitzungen der Kommissions-Arbeitsgruppen, auf Regionalkonferenzen und einem Grundsatzprogramm-Kongress beraten und eingearbeitet.

Der Programmentwurf, der unter der Leitung von Generalsekretär Ronald Pofalla ausgearbeitet wurde, definiert die CDU als Volkspartei der Mitte. Neben dem christlichen Menschenbild bekennt sich die CDU ausdrücklich zu den zentralen Grundwerten „Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit". Besonderes Augenmerk richten die Christdemokraten auf Ehe und Familie als „Fundament der Gesellschaft". Ehrgeizig sind die Ziele der CDU zum Umwelt- und Klimaschutz: So sollen die Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 um mindestens 30 Prozent gegenüber 1990 sinken und gleichzeitig der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch bis 2020 auf mindestens 20 Prozent steigen.

Mit Blick auf die Bedrohungen durch den internationalen Terrorismus fordert die CDU bei besonderen Gefährdungslagen den Einsatz der Bundeswehr im Innern. In dem Papier findet sich nicht mehr der Ansatz, Deutschland sei kein Einwanderungsland. Stattdessen heißt es nun: „Deutschland ist Integrationsland". Ausdrücklich bekennen sich die Christdemokraten zu Patriotismus und Nation.

Download:

Grundsatzprogrammentwurf (Kurzfassung)
Grundsatzprogrammentwurf
10 zentrale Forderungen

Link: www.grundsatzprogramm.cdu.de

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