Westen provoziert weltweiten Terror?

Jörg Tigges, landespolitischer Sprecher für Integration,
zur Rede von Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik: „Europas Rolle in einer neuen Weltordnung“



„Terrorismus jeglicher Art, egal aus welchem Grund und egal gegenüber wem ausgeübt ist abzulehnen und zu bekämpfen. Dies ist die Grundhaltung der Christlich Demokration Union auf jeder Ebene ihrer Organisation“, so Jörg Tigges landespolitischer Sprecher für Integration der CDU Dortmund. Hieran hat auch die Rede des NRW-Ministerpräsidenten nichts geändert. Und dies hat Jürgen Rüttgers auch nie in Abrede gestellt. Wenn die Welt am Sonntag titelt: „Rüttgers: Westen hat weltweiten Terror provoziert“ und sich dabei auf die Rede Rüttgers bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik beruft, so kann man nur feststellen, dass dies eine falsche Interpretation der Kernaussage Rüttgers ist.
Der Internationale Terrorismus erfüllt keinen Selbstzweck, sondern ist äußere Handlungsform des islamischen Fundamentalismus. Dies steht für jeden in der Union außer Frage. Außer Frage steht aber auch, dass die westliche Zivilisation auf die traditionalistischen Gesellschaften und Kulturen Druck ausüben, um menschenrechtsfeindliche Handlungsbilder zu verändern. „Ein Beispiel ist die Forderung der Gleichheit von Mann und Frau gegenüber fundamental islamisch geprägten Ländern“ so Jörg Tigges. „Die von der westlichen Gesellschaft errungenen Werte aus der geschichtlichen Entwicklung von Humanismus, Aufklärung und Christentum werden durch den Westen als zu verteidigendes und zu verbreitendes Wertegut nahegebracht. Dies erzeugt Mitunter Widerstand, der im Extremfall im Terrorismus endet.“ Dies ist das Verständnis der Union, von Jürgen Rüttgers und auch der CDU Kreispartei Dortmund.
Und um genau das Gegenteil zu Bewirken, um die Menschen in NRW zusammenzuführen, hat die nordrhein-westfälische Landespolitik unter Jürgen Rüttgers ein eigenes Integrationsministerium geschaffen. Hiermit hat die Landesregierung Integration zu einem eigenständigen Politikfeld gemacht. Sie hat den Aktionsplan Integrationsplan geschaffen. Und sie hat mit der Definition einer gemeinsamen Leitkultur das Fundament des Zusammenlebens geschaffen. Hierbei meint "Gemeinsame Leitkultur" nicht die Dominanz einer Kultur über die anderen. Vielmehr wird damit ein verbindliches Wertefundament angestrebt, auf dem friedliches und demokratisches Zusammenleben gelingen kann. Zur gemeinsamen Leitkultur gehört zuallererst und unverzichtbar die Anerkennung der Werte des Grundgesetzes und der Prinzipien des Rechtsstaates durch die Zugewanderten. Dazu gehören aber auch die gegenseitige Toleranz und der gegenseitige Respekt zwischen den Zugewanderten und der aufnehmenden Gesellschaft gegenüber den jeweiligen kulturellen Prägungen.
Mit dem Kreisparteitagsbeschluss vom 02.11.2006 „Dortmund, Stadt der neuen Generationschancen“, hat die CDU Kreispartei Dortmund deutlich gemacht, dass sie sich der Probleme aller Menschen in unserer Stadt annimmt , um ein friedliches und gedeihliches Miteinander der Bürger unserer Stadt zu garantieren. Jörg Tigges: „Die Gleichberechtigte Partizipation am Wohlstand unserer Gesellschaft ist einer der wichtigsten Schwerter im Kampf gegen den Fundamentalismus und damit gegen den islamisch fundamentalistischen initiierten Terror. Dies ist die Position der Union und nichts anderes hat Rüttgers gesagt.“

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