Rot-Grün: "Wasch mich, aber mach mich bloß nicht nass!"

Unter die Rubrik „Karnevalsscherz“ fällt für den CDU Kreisvorsitzenden Erich G. Fritz das Vorgehen von Rot-Grün bezüglich der verordneten Haushaltseinsparungen i.H.v. 10 Millionen Euro im Infrastrukturdezernat zur Gegenfinanzierung des gewünschten Energiesanierungsprogramms.
Erst zeigt sich die Ideen – und Tatenlosigkeit der Mehrheitsfraktionen in der Haushaltsberatung, indem man die Verwaltung beauftragt, die nötigen Mittel für das vorgesehene „Energiesanierungsprogramm“ zu besorgen. Wenn dann der Stadtdirektor Ideen entwickelt und äußert, wird er auch noch als unverschämt tituliert. „Diese Handlungsweise ist ein erneutes Armutszeugnis rot-grüner Politik in unserer Stadt und zeugt wieder einmal von mangelndem Stil“, stärkt Fritz dem Stadtdirektor den Rücken.
„Das Problem von Rot-Grün bleibt, dass man für koalitionäre Spielwiesen in anderen Töpfen fischen muss um die Finanzierung hinzukriegen. Das gilt für dieses Programm genauso wie z.B. für das Dortmunder U. Die Herren Prüsse und Krüger sollten endlich Verantwortung übernehmen und eigene Vorschläge einbringen, woher die Gelder denn kommen sollen“, fordert der CDU Chef.
Die Dortmunder Bürger haben ein Anrecht darauf zu erfahren, wo die Mehrheitsfraktionen kürzen wollen, wenn man den Ideen Fehlemanns nicht folgen mag. Hier kann es nicht nach dem Motto gehen, „wasch mich, aber mach mich ja nicht nass“, äußert Fritz seinen Unmut.
Die CDU erwartet jetzt umgehend auch Vorschläge von Rot-Grün, woher die 10 Millionen Euro kommen sollen.
„Politik heißt insbesondere auch Verantwortung übernehmen. Daran muss man die Herren Prüsse und Krüger offensichtlich erinnern“, fordert Fritz abschließend Initiative von der anderen Seite ein.

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